Gedicht

Der Marder zeigt sich in der Nacht, ’nen Vogel hat er mitgebracht. Als nachtaktiver Jäger, bleibt er nicht ohne Kläger.

Vertreiben soll man’s Marder Tier, „Raus, hinaus aus mei’m Revier!“ Die Marderabwehr kommt hier zum Zuge, doch wahrlich leider nur zum Truge.

Durch den Marderschreck soll er nun weichen, dazu ’ne Marderfalle, das muss reichen! Den Marder fangen, wird das gelingen? Mit’m Auto über die Grenze bringen?

Nach einer Woche ist er wieder da, war dann doch noch ’n Stück zu nah. Ist der Marder dann im Dach, liegt die ganze Sippe wach.

Munter geht es immer weiter, der Mensch steht nächtens auf der Leiter. Der Marder turnt nun über Ihnen, das kann nur seinem Wohle dienen.

Die Wärme verlässt nun schnell das Haus, der Marder reisst die Dämmung raus. Der Marderschutz des Menschen Pein, soll das nun jetzt das Ende sein?

Ein Fachmann, der muss jetzt wirklich ran, einer, der es wirklich kann. Und nur zu einem einz´gen Zweck, der Marder, der muß endlich weg!